Zubehör und Service rund um den Chip

Um eine hohe Leistungsfähigkeit Ihrer Systeme zu garantieren, unterstützen wir Sie mit persönlicher Fachberatung, MEMS Foundry Service und Design/Fertigung Ihres individuellen Mikrochips sowie auch mit dem dazugehörigen Zubehör oder Trainings.

Nur mit Hilfe der richtigen Anschlusstechnik, Peripherie sowie Oberflächenmodifizierung gelingt Ihnen die optimale Integration des Mikrochips in Ihr System. Damit Sie sich um nichts kümmern müssen, bieten wir Ihnen vollumfänglichen Service aus einer Hand.

Zubehör-Service im Überblick

Chiphalter

Auch die Anschlusstechnik ist für die optimale Leistung Ihrer Mikrosysteme von immenser Bedeutung. Für die Mikrofluidik wird die Kopplung der Chips mit Chiphaltern von oben oder mit geklebten oder geschweißten Seitenanschlüssen realisiert.

Die Verbundtechnik ermöglicht die stabile Integration des Chips ins Mikrosystem. Durch die Abdichtung von Kapillaren zum Chip über O-Ringe oder Ferrulen wird beim Anschluss von oben das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen verhindert.

Seitenanschlüsse durch Kleben oder Mikroschweißen

Bei der Anschlusstechnik mittels geklebter Seitenanschlüsse werden die Kapillaren direkt in den Mikrochip-Kanal eingeklebt. Das Einkleben hat den Vorteil, dass je nach Wahl des Klebers zusätzlich eine Isolierschicht geschaffen und auf den Chiphalter verzichtet werden kann.

Im Gegensatz zum Kleben werden die Kapillaren beim Mikroschweißen auf den Chip geschmolzen. Je nach Höhe der thermischen Energie, die von den Materialien der Verbindungsteile abhängt, wendet iX-factory eine spezifische Schweißtechnik an.

Vor allem die Seitenanschlüsse weisen eine sehr hohe Druckbelastbarkeit bis über 400 bar auf. Unter anderem für Liquid Chromatography Chips (kurz: LC-Chips) ist dies nötig. Denn sowohl beim Einbringen des Säulenmaterials als auch beim Chipbetrieb entstehen sehr hohe Drücke. Neben der Druckbelastbarkeit sind in der Auswahl der Anschlusstechnik die Aspekte der Biokompatibilität und des geringen Totvolumens von großer Bedeutung. Durch die Verwendung von Glaskapillaren können biokompatible Verbindungen der Mikrochips aus Glas und Silizium zu weiterer Peripherie, wie Pumpen, hergestellt werden.

Drahtbonden & weitere Anschlusstechnik

Neben Chiphaltern und Seitenanschlüssen mittels eingeklebter oder angeschweißter Kapillaren, zum Beispiel bei der integrierten Optik, gibt es viele weitere Methoden der Anschlusstechnik. Angepasst auf die Anforderungen Ihres Chips, bietet iX-factory Ihnen die passende Anschlusstechnik.

Für elektrische Verbindungen wird häufig das Drahtbonden angewendet. Je nach eingesetztem Mikrochip werden beim Drahtbond-Verfahren Kupfer-, Gold- oder Aluminiumdrähte verwendet. Das Drahtbonden bringt im Allgemeinen folgende Vorteile mit sich: hohe Flexibilität im Design sowie Vielfältigkeit in der Kombination von Chip und Substrat, hohe Zuverlässigkeit und geringe mechanische und thermische Belastung.

Pumpen

Mit Hilfe von Pumpen werden Flüssigkeiten durch den Chip befördert.

Pumpen sind unter anderem in Systemen für die DNA-Analyse und für die Manipulation biologischer Zellen im Bereich der Biotechnologie und Medizintechnik integriert.  Darüber hinaus finden Mikropumpen in der Chemie und Verfahrenstechnik zum Beispiel Flow Chemistry oder in der Labor- und Analysetechnik wie etwa bei der Blutanalyse oder im Proben-Sampling Anwendung.

Die iX-factory empfiehlt Ihnen Pumpenhersteller je nach individuellem Anwendungsbereich.

Ventile

Genauso wie Pumpen werden Ventile in der Biotechnologie, Durchflusschemie und Medizintechnik eingesetzt. Beispiele hierfür sind Blutdruckmessungsgeräte oder die Dosierung von Flüssigkeiten für Bioreaktoren.

Darüber hinaus finden Mikroventile Anwendung in der industriellen Drucktechnik sowie in chemischen und medizinischen Analysesystemen wie zum Beispiel in Durchflusssensoren. Ventile werden insbesondere verwendet um Gase und Flüssigkeiten präzise zu steuern bzw. zu verteilen. Vorteile von Ventilen sind u.a. eine hohe chemische Beständigkeit, der schnelle Antrieb von Flüssigkeiten, leichte Selektion und ein leichtes Umschalten zwischen verschiedenen Einsatzmaterialen bzw. ein simultanes Füllen aus verschiedenen Medien.

Integration funktionaler Schichten – Sauerstoff-Sensoren

Sauerstoff-Sensoren finden ihren Einsatz in der Umwelttechnik, Biotechnik, Medizintechnik und bei thermischen Messungen. So werden Sauerstoff-Sensoren zum Beispiel für Emissionsmessungen, für Systeme zur Regelung der Sauerstoffkonzentration oder für die Messungen von Strömungsgeschwindigkeiten, der Wärmeleitfähigkeit sowie der Energiebalancen verwendet.

Eine in-situ Messung ermöglicht die zeitgleiche Messung, während Prozesse noch im Chip laufen.

Die benötigten Leistungen können Sie beliebig nach Ihren Wünschen kombinieren. Dadurch erhalten Sie genau die Lösungen für Ihr Projekt, die Sie benötigen. Wir garantieren Ihnen dabei 100-prozentigen IP-Schutz und absolute Transparenz der Prozesse durch die ISO 9001 Zertifizierung.

Haben Sie Fragen oder Wünsche? Rufen Sie an: +49 (0) 231 47730 580